„Kommat, kommat“ – oder die Stimme des Hirten

Neulich beim Abstieg vom Grünten hörte ich den Alpbauern lauft rufen „Kommat, kommat“. Immer wieder ertönte dieses „Kommat“. Wer sollte wohl kommen? Ich war gespannt. Die Spannung schlug in Freude und Faszination um, als ich aus mehreren Winkeln einer Bergweide Kühe mit ihren Kälbern im Galopp herbeirennen sah. Sie hatten den Bauern wohl verstanden.
Mir kam da spontan die Bibelstelle aus dem Johannesevangelium in den Sinn, in der es heißt, dass die „Schafe“ auf Jesu Stimme hören. Beim Blick auf die Bergweide wurde mir klar, was dieses „hören“ heißt. Es geht nicht um einen blinden Gehorsam, sondern um ein Vetrauen. Die Stimme des Bauern war den Kühen vertraut und im Galopp rannten sie ihm entgegen.

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